Ganiya: Vernarbung am Kronrand

Martina Friedrichs und ihr Pferd Ganiya (Bild oben) habe ich durch Zufall über das GaniyaPopupIAgrar-Pferdeforum im Internet kennen gelernt. Dort wurde ihr Fall rauf und runter diskutiert. Aufgrund einer Kronrandverletzung mit starker Narbenbildung am linken Vorderfuß hat das Hornwachstum des Hufes stark gelitten.

Die Frage war nun, ob “nur” durch Hufpflegemaßnahmen das Problem in den Griff zu kriegen wäre. Diese Frage konnte grundsätzlich mit “Ja!” beantwortet werden. Allerdings nur unter der Voraussetzung, GaniyaPopupIIdass der Besitzer Geduld hat und nicht nach der ersten Hufbearbeitung gleich die Flinte ins Korn schmeißt. Martina hatte Geduld und hat sozusagen aktiv mitgearbeitet und sich, wo es nur ging, Tipps geholt, die sie sofort mit mir besprach, und von denen wir einige dann auch umsetzten. In der linken Bildleiste ist die Entwicklung über ca. 1,5 Jahre zu sehen. Geduld zahlt sich eben immer wieder aus.

Fazit: Es gibt auf jeden Fall auch für schwierige Fälle die Möglichkeit ohne Eisen zu bleiben. Dies setzt allerdings die aktive Mitarbeit des Besitzers voraus. Außerdem ist GaniyaPopupIVein ordentliches Maß an Geduld vonnöten, denn der ein oder andere Rückschritt ist beim Barfuß-Pferd ganz normal.